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Wurmkuren

Wurmkuren
Bild: gd / pixelio.de
Beim Welpen bzw. Junghund gibt es die Empfehlung mit 3 , 6 , 9 und 12 Monaten mit Tabletten zu entwurmen.

Die früher üblichen Pasten sind zwar schonend im Einsatz bringen aber oft nicht mehr die gewünschte Wirkung. Vom Züchter sollte der Welpe alle 14 Tage entwurmt worden sein.

Den Entwurmungsplan - unter Angabe des verwendeten Präparates - sollte der neue Besitzer bei Übergabe des Welpen mitbekommen haben.

Mit jeder Wurmkur wird leider auch eine chemische Keule verabreicht, deswegen empfiehlt es sich vor Verabreichung einer Wurmkur eine Kotuntersuchung machen zu lassen. Dabei wird an drei Tagen der Kot in einer kleinen Plastikröhre gesammelt und zum Tierarzt gebracht. Der Kot wird dann darauf untersucht ob der Hund Würmer hat und wenn ja, welche und wie stark er verwurmt ist.

Von 45 Kotproben, die in einem Hundeverein eingesammelt worden sind, waren 2/3 wurmfrei (und somit war keine Wurmkur nötig) und das restliche Drittel war von sieben verschiedenen Wurmarten befallen. Bei zwei Hunden wurde festgestellt, dass sie unverdautes Futter im Kot hatten.

Durch eine Kotuntersuchung kann gezielt gegen den Wurmbefall vorgegangen werden und falls keine Würmer gefunden werden schont das zum einen den Hund, dem eine unnötige Wurmkur erspart wird und zum anderen die Brieftasche

Der erwachsene Hund sollte, falls auf eine Kotuntersuchung verzichtet wird, einmal im Jahr entwurmt werden und natürlich sofort, wenn Würmer im Stuhl zu sehen sind.

Bei stark verwurmten Hunden kann es passieren, dass die Impfung nicht wirkt.

Bitte beachten Sie, dass mindestens 14 Tage Zeitabstand zwischen Wurmkur und einer Impfung liegen.

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